Ohne Sattel läßt es sich schlecht fahren.
Das beweisen die Bilder aus dem täglichen Leben, wenn man einen Radler sieht, der sein Fahrrad mit der einen Hand schiebt und in der anderen Hand seine abgebrochene Sattelstütze hält.
Scherz beiseite. Die Sattelstütze ist wirklich ein Schwachpunkt.
Nimmt man zu billige Teile so brechen sie schnell durch.
Die meisten heute verkauften Sattelstützen sind aus Aluminium. Dieses Material ist spröder als Stahl. Dauernde Beanspruchung an der physikalischen Grenze strapaziert das Material bis es bricht. Also nicht auf den letzten Euro achten.
Zum Sattel selbst gibt es auch viel zu sagen.
Vor allem Fahrradhändler verkaufen einem immer das Beste, weil sie selbst damit gute Erfahrung gemacht haben.
Alles Quatsch - Sattelsache ist Individualsache.
Jeder Mensch ist anatomisch und physiologisch anders geformt. Wieso sollte gerade der Sattel des Verkäufers für mich selber der Beste sein?
Bei Frauen sind die Hüftknochen weiter auseinander als bei Männern - statistisch gesehen jedenfalls.
Auch ist das Schambein bei Frauen und Männern anders geformt - statistisch gesehen jedenfalls.
Was ist wenn jemand nicht zu dem statistischem Mittel gehört (alle meine Bekannte sowie ich selbst gehören anscheinend nicht dazu)?
Der hat Pech. Denn der muß mehrere teure Sättel testen.
Vorsicht: sich mal für 5 bis 10 Sekunden auf einen Sattel setzen, um sich dann entscheiden zu müssen, halte ich für absolut verbraucherfeindlich.
Einige Fahrradhändler bieten an Sättel zum Testen auszuleihen.
Tun Sie es und fahren Sie auch bitte damit. Eine Stunde an einem Stück, erst dann können Sie in etwa sagen, ob dieser Sattel die Anschaffung wert ist.
Sattelkauf ist mehr Vertrauenssache als das Rad selber!
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