Werbepartner: Rennrad-Sportreisen.de: Rennradreisen in Deutschland und EuropaRadfernreisen: Ihr Fahrradreisen-Urlaubsportal

Was nützt aber der beste Schlafkomfort auf der besten Schlafunterlage, wenn der Schlafsack nicht den Anforderungen entspricht?
Schlafsäcke unterliegen auch dem ständigen Trend nach besserem, bequemeren und auch teuerem.

Grundsätzlich ausgenommen von jeder Diskussion sind Schlafsäcke aus dem Campingbereich (riesige Decke mit umlaufendem Reisverschluß).

Ist man bei Herstellern von Isomatten noch eine gewisse Kontinuität gewöhnt, so wechseln die Hersteller von Schlafsäcken jährlich das Design und das Material.
Ein bestimmter Typ kann daher nicht empfohlen werden.

 

Dagegen kann man aber ein paar Dinge zu verschiedenen Füllungsarten sagen.
Je nach Temperaturzone werden die Schlafsäcke mit mehr oder weniger Füllung befüllt.
Ein dünner Schlafsack ist Prinzipbedingt nur was für den Sommer.
Ein dicker bauschiger dagegen eher was für den Winter.

Das eigentliche Prinzip der Schlafsäcke ist das Einschließen von Luft, denn Luft ist (fast) der beste Isolator.
Je mehr Luft vom Füllmaterial des Schlafsacks eingeschlossen wird, desto wärmer ist es für die darin liegende Person.

Realisiert wird dieses durch Daune, Kunstdaune bzw. Holofil-Fasern. Da Daune für die meisten zu teuer und für unsere Breitengrade nicht erforderlich ist, kann bei der Beschaffung darauf verzichtet werden.
In Bezug auf die Isolationsfähigkeit gibt es kaum ein mit der Daune vergleichbares Produkt.
Nachteilig ist allerdings die lange Trocknungszeit der Daunen. Wenn man in den kalten Jahreszeiten zeltet oder nach Island bzw. in andere höhergelegene Gegenden möchte, so kommt man um Daune nicht herum.

 

Die Holofil-Fasern, auch Kunstdaune genannt, stellen den besten Kompromiß zwischen Kosten, Handlichkeit und Isolierung dar.
In oder auf den Schlafsäcken steht oft ein kleines Schild, auf dem die Temperaturzonen eingetragen sind.
Dies sind nur Anhaltspunkte, da auch die Temperatur Individualsache ist.

Eine gute Kombination ist übrigens einen dünnen Schlafsack mit einem Inlett zu kombinieren. Diese Inletts gibt es in Seide, Baumwolle oder auch in Synthetik. Der Vorteil liegt dabei klar im Gewicht und im Packungsvolumen.

Vergessen darf man aber bei allem nicht, daß man sowenig wie möglich eigene Kleidung im Schlafsack/Inlett anzieht.
Die Körperfeuchtigkeit bleibt nämlich darin hängen und kühlt den Körper aus.

 

zurück zur Schlagwortauswahl

nach oben

Das Urheberrecht dieser Seite liegt bei www.Fahrradwissen.de / 2004-2026
Alle genannten Marken- und Warenzeichen werden anerkannt!